Nun, ganz so falsch ist das sicherlich nicht, zumal tatsächlich immernoch Leute ihre privaten Mails checken, Homebanking betreiben oder bei ebay shoppen. Die Studie von WebSense ist in diesen Fällen sicherlich nicht ganz unberechtigt.
Wenn ich mich jetzt mal als Arbeitnehmer sehe, dann versurfe ich in meiner Freizeit mehr Zeit um in meinem Beruf produktiver zu sein, als ich durch privates Surfen am Arbeitsplatz verbrauchen könnte. Unlängst habe ich mich privat mit Themen beschäftigt, die beruflich gerade aktuell wurden, seien es diverse Software Patche, neue Ideen im Bereich IP-Netze oder gar Soft-Skills.
Wenn man mal 3 Minuten seiner produktiven Zeit "opfert" um nachzusehen, ob schon eine neue WordPress Version erschienen ist, dann sehe ich das als kurze Erholungspause, um anschließend wesentlich entspannter weiterarbeiten zu können.
Ein Blick in die Grossraumbüros Deutschlands zeigt auch direkt, dass viele Mitarbeiter mehr Zeit in der Kaffeeecke verbringen, als ich Internet-Fetischist surfen könnte. Aber Kaffee können wir ja nicht verbieten, oder doch?
Das ausgerechnet WebSense diese Studie herrausbringt, ist klar, schließlich versuchen sie ja Ihre Produkte an den Mann zu bringen.
Ich für meinen Teil glaube nicht, dass Surfen am Arbeitsplatz meine Produktivität beeinträchtigt.
via: Netzwerküberwacher: Milliardenschäden durch privates Websurfen am Arbeitsplatz @ Heise Newsticker